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DSDS statt Arbeitsamt?
2. Mai 2008, 17:34 Uhr, mf
Woche für Woche stehen sie im Thomas Godoj-Fanblock, halten Plakate hoch und tragen T-Shirts mit dem Schriftzug: „Ohne Plan B“: Familie, Freunde und Fans sind stolz auf ihren Thomas. Und offensichtlich auch auf sein Motto. Ob es cool ist, mit fast 30 kein anderes Ziel zu haben als DSDS zu gewinnen, keine Alternative, keinen „Plan B“, ob man darauf stolz sein kann – nun ja, das sei dahingestellt.
Ob es allerdings nicht vielleicht sogar gerechtfertigt ist, wird sich in den nächsten Mottoshows zeigen. Wenn es nach Jurymitglied Dieter Bohlen geht, braucht Thomas jedenfalls keinen Plan B. Bohlen sieht in Thomas eindeutig den Sieger der diesjährigen DSDS-Staffel, der Zeitschrift „Bravo“ gegenüber äußerte er sich folgendermaßen: „Ich sehe Thomas vorn, ganz klar! Er ist für mich musikalisch und gesanglich am weitesten. Der Junge ist ja fast schon perfekt.“. Nur in Sachen Optik und Ausstrahlung sei laut Bohlen noch viel Luft nach oben, da könne Thomas noch an sich arbeiten.
Anscheinend hat man bei DSDS ein Faible für Männer in den End-Zwanzigern, die von Hartz 4 leben und außer Musik keine Alternative haben. Déjà-vu – genau! Auch Mark Medlock, Sieger der letzten DSDS-Staffel, hatte außer Musik keine Begabungen oder Interessen und auch er war Dieters Liebling, wurde von ihm gepusht, andere Talente wie damals z.B. Lisa Bund dagegen ignoriert. Sollte Thomas Godoj also tatsächlich Deutschlands Superstar 2008 werden, empfiehlt es sich für alle mit ähnlichem sozioökonomischen Status, statt zum Arbeitsamt zu DSDS zu laufen – da werden sie bestimmt geholfen..
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Der Artikel "DSDS statt Arbeitsamt?" wurde am Freitag, den 2. Mai 2008 um 17:34 Uhr veröffentlicht und in der Kategorie Musik, TV abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesem Artikel per RSS Feed verfolgen, selbst einen Kommentar schreiben oder einen Backlink (Trackback) auf deiner eigenen Website oder in deinem Blog zu diesem Artikel setzen.


