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Dieter Bohlen: Rettung für den Grand Prix

27. Mai 2008, 19:14 Uhr, mf

Angeblich hat er’s vorhergesehen, der Herr Bohlen. Nach den Auftritten aller 24 Grand Prix-Kandidaten war er es, der den Russen Dima Bilan auf dem ersten – und die No Angels auf dem letzten Platz sah. Seiner Meinung nach hatte das aber in erster Linie nichts mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zu tun, sondern ganz einfach mit der Leistung der No Angels. Gegenüber der Bild äußerte er sich folgendermaßen: „Der Grund ist ganz klar: Alle anderen Teilnehmer haben besser gesungen. Ich war erschrocken, wie oft die Mädels die Töne nicht getroffen haben. Nadja kam mit ihrer ersten und zweiten Stimme völlig durcheinander. Man muss leider klar sagen, dass das Ergebnis gerecht ist.“.

Dennoch wäre Dieter nicht Dieter, wenn er nicht auch einen Vorschlag hätte, wie man es besser machen könnte. Genauer gesagt hat Dieter Bohlen sogar einen strategisch ausgeklügelten 4-Punkte-Plan entwickelt, mit dessen Hilfe Deutschland es wieder auf einen der vorderen Plätze des Eurovision Song Contests schaffen könnte. So schlägt Bohlen vor, statt einer Gruppe nur einen Interpreten auf die Bühne zu schicken, da so die Fehlerquellen reduziert würden. Wo nur einer singt, kann auch nur einer Fehler machen. Klingt logisch und ist auch so! (Geeignete Kandidatin wäre seiner Meinung nach übrigens Linda Teodosiu aus der letzten DSDS-Staffel) Des weiteren bräuchten zukünftige Grand Prix-Songs aus Deutschland eine Melodie mit hohem Wiedererkennungswert, im nationalen Vorentscheid müssten mehrere und bessere Kandidaten ins Rennen gehen, und zu guter Letzt sollten größere Länder wie Russland und Deutschland auch größeres Gewicht bei der Entscheidung haben.

Wahrscheinlich sollte man auf ihn hören. Dieters Plan erscheint zwar simpel, ist aber mit Sicherheit effektiv. Nicht zuletzt Mark Medlock, Sieger der vorigen DSDS-Staffel und von Dieter Bohlen persönlich behütet und gefördert, hat am eigenen Leib erfahren, wie erfolgreich man sein kann, wenn man ihn einfach mal machen lässt. Vorschlag für den nächsten Grand Prix: Wir schicken Dieter Bohlen hin! Erstens kann es schlimmer gar nicht mehr kommen und zweitens weiß der ja offensichtlich, wie es geht..

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