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TV-Produzent bei UProm.tv werden

10. April 2008, 11:53 Uhr, td

[Trigami-Review]

Das Internet wird immer multimedialer. Nach klassischen Websites, Musikdownloads und Videoportalen geht die Entwicklung in Richtung individuellem Content. Web 2.0 eben – in Reinkultur. User machen Inhalte für User. Jeder kann alles und es gibt nichts, was nicht gefällt. Auf diese Entwicklung setzt UProm.tv seit letztem Jahr. Als erster deutscher Peer To Peer-Sender macht UProm.tv seine Nutzer zu Medienprofis und TV-Produzenten.

Das Prinzip stammt aus den USA. Hier hat der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore seine Plattform “current.com” erfolgreich in den Medien etabliert. Somit setzt UProm.tv auf das wachsende journalistische Segment der Video-Blogger. Hat man sich bei der Plattform registriert, kann man eigene Videos hochladen und sich der Welt so mitteilen. Wenn das eigene Video der Community gefällt und auch bei der Redaktion von UProm.tv Anklang findet, dann schaffte es der eigene Content sogar ins echte TV, denn der Kanal sendet via Satellit ins deutsche Fernsehnetz. So können Inhalte von Usern für User erstellt, bewertet und danach online und offline bewundert werden.

UProm.tv will diverse Zielgruppen ansprechen: Musiker, Bands, Comedians, Doku-Filmer sowie Video-Blogger und freie Produzenten die eine Plattform suchen um sich darzustellen oder Contents zu platzieren. Die typischen Content-Lieferanten sind Musiker mit eigenen Videoclips, Comedy Acts mit ersten Auftrittserfahrungen oder Schüler und Studenten, die eigene Projekte im Bereich Video im Rahmen ihres Studiums oder Unterrichts voranbringen wollen. Dabei liegt der Fokus auf Semiprofessionalität. Daher sollte sich auch niemand Gedanken machen, ob sein Werk im Sinne der Plattform vielleicht durchfallen könnte. Erlaubt ist, was gefällt – solange technische Mindestanforderungen erfüllt werden.

Neben Video-Produzenten spricht UProm.tv natürlich auch den normalen Konsumenten an. Auf der Plattform kann man sich schließlich sämtliche Videos kostenfrei und jederzeit ansehen. Damit entsteht zusätzlich eine Art “Personal TV”, wie man sie von großen Plattformen wie YouTube oder MyVideo kennt. Im Gegensatz zu den “Großen” geht UProm.tv aber eben noch den entscheidenden Schritt weiter und hilft seinen Produzenten, auch außerhalb der Internet-Plattform bekannt zu werden – per herkömmlichen TV. So vergrößert sich nicht nur der Kreis der Konsumenten, auch die Chancen für UProm.tv-Produzenten werden besser. Dafür sorgt die digitale Verbreitung über Satellit. Zusätzlich wird UProm.tv auch in einigen digitalen Kabelnetzen übertragen und gelangt so in die Haushalte.

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2 Kommentare

  1. von Jetzt: TV-Produzent bei UProm.tv werden (11. April 2008, 00:01 Uhr)

    […] Den vollständigen Artikel lesen: Zur Nachrichtenquelle […]

  2. von guru66 (29. Mai 2008, 16:01 Uhr)

    was mich an dem weg von uprom.tv beeindruckt: mtv und viva haben ebenfalls ganz einfach angefangen: Eine suite im Hyat, eine kamera, ein sessel und ab ging’s. man muss nicht immer den großen wurf machen, manche dinge müsssen sich entwicklen. Das Modell passt voll in die Zeit, eine echte tv community ist längst überfällig!helft also alel mit das ding groß zu machen. best g66

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