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Der Fluch des Backlinks
2. Oktober 2007, 15:16 Uhr, td
Jeder Blog-, Website- oder Foren-Betreiber wird den Ausdruck “Backlink” kennen. Mit einem Backlink bezeichnet man einen Link, der auf das eigene Angebot zurückverweist - von einer externen Seite wohlgemerkt. Nachdem die Suchmaschine Google vor ein paar Jahren angefangen hat, die Anzahl der Backlinks als ein Qualitätskriterium für Websites zu berücksichtigen, hat sich ein interessanter Markt aufgetan. Freilich wurde dieser Kauf-/Verkauf-Markt Ende Sommer 2007 in seinen Grundfesten erschüttert, als Google bekannt gab, dass Websites, die Links kaufen oder verkaufen, um damit die eigenen Positionen in den Ergebnislisten zu beeinflussen, auch negativ gewertet werden können. Damit stellt sich eine neue Frage: Wie soll man ausreichend Backlinks bekommen? Ein paar findige, sog. “Black Hat SEOs” haben jetzt in den USA ein System entwickelt, dass Backlinks in JavaScript versteckt, so dass Google diese Links zwar werten, aber nicht abstrafen kann. Meine Meinung: Vorsicht ist geboten! Alle SEO-Tricks, die die kurzfristigen Rankings nach oben pushen sollen, gehen früher oder später nach hinten los. Somit bleibt eigentlich nur die einzig wahre Konstante im Internet-Universum: Content is King! Will heißen: Viel Content gleich viel Besucher. Wobei natürlich auch der Content vernünftig sein sollte. Insofern heißt es für die Online-Redaktionen dieser Welt eigentlich, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren: Artikel schreiben… Damit umgeht man möglicherweise den “Fluch des Backlinks”.
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Der Artikel "Der Fluch des Backlinks" wurde am Dienstag, den 2. Oktober 2007 um 15:16 Uhr veröffentlicht und in der Kategorie Internet abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesem Artikel per RSS Feed verfolgen, selbst einen Kommentar schreiben oder einen Backlink (Trackback) auf deiner eigenen Website oder in deinem Blog zu diesem Artikel setzen.


